Helga Meister:
Der Mensch in der Skulptur
Figurative Kunst der Gegenwart

Festeinband, fadengeheftet
24,5 x 17 cm
224 Seiten
138 farbige Abbildungen
Preis: 32 Euro

Verlag Peter Tedden
ISBN 978-3-911339-00-1

Pressestimmen

„Es ist ein kurzweiliges Kunstbuch, voller Anekdoten und kompetenter Analysen […]“
Ingeborg Ruthe, Berliner Zeitung
Der Mensch, was sonst? In der Kunst wird es manchmal zu Maus oder Dachlatte

„Unbestritten bleibt der Wert dieser Bildhauer-Gespräche: Helga Meister verweist auf Arbeiten, die uns beleben und berühren, uns irritieren und doch seltsam anziehen. […] Tatsächlich ist aus ihren Ateliergesprächen ein Who is Who der figurativen Gegenwartsskulptur geworden, in dem man immer wieder mit Gewinn nachschlagen kann.“
Klaus Hammer, literaturkritik.de
Auf der Suche nach dem Menschsein. Helga Meisters zusammengefasste Ateliergespräche bezeugen die Vielfalt figurativer Gegenwartsskulptur

 

BOCHYNEK CALLING
REINHARD MUCHA

2.11. bis 3.12.2025

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 2. November 2025, 14 bis 18 Uhr

Als Reinhard Mucha 1986 hier, in den Räumen der Mutter-Ey-Str. 5, seine erste Galerieausstellung in Düsseldorf mit »Wasserstandsmeldung« realisierte, erwartete die Kunstwelt kontinuierlich Teilnahme an der »Champions League« von ihm. Mucha blieb bekennender Fortuna 95-Anhänger, verweigerte sich stetiger Vereinnahmung und gilt trotzdem lange schon als einer der bedeutendsten gegenwärtigen Künstler. Sein Werk nimmt eine Neubestimmung von Skulptur, Fotografie und Installation vor und reflektiert beständig regionale, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Aspekte. Mucha gelingt immer wieder die überzeugende Verschränkung von persönlicher mit kollektiver, gesellschaftlicher Historie.

Für seine zweite Ausstellung in diesen Räumen rückseitig der Kunsthalle ist nach fast vierzig Jahren eine Installation von eher kleinformatigen Werken zu erwarten, die das Spektrum Muchas adäquat abbilden. Da wäre zum Beispiel das leitmotivisch immer wieder erscheinende Motiv des Holunderbusches in voller Blüte zu erwähnen, der gerne an Bahndämmen wächst. Begleitet von einem frühen fotografischen Arrangement verschiedener Dampflokomotiven wird es dann auch späte Entwürfe von Hinterglasmalerei geben. Es sei hier nur angedeutet wie komplex die künstlerische Denkweise auch im kleinen Format ist. Mit der Ausstellung von Reinhard Mucha findet das Ausstellungsprojekt BOCHYNEK CALLING seinen Abschluss.

 

Galerie Peter Tedden

Mutter-Ey-Straße 5
40213 Düsseldorf

 

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BOCHYNEK CALLING
SUSANNE RISTOW — GREGOR MENKE

5.10. bis 29.10.2025

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 5. Oktober 2025, 14 bis 18 Uhr

Zur Fortsetzung der Ausstellungsreihe BOCHYNEK CALLING kommen Künstler zusammen, die bildnerisch-konzeptuell zwei völlig verschiedene Wege verfolgen.

Susanne Ristow hat für ihre medienübergreifende Arbeit seit einiger Zeit schon den Begriff der Kulturvirologie geprägt und wird einmal mehr das Ansteckungspotenzial von Bildern und Narrativen wirkmächtig zum Einsatz bringen. Drei Bilder aus ihrer bildnerischen Filmanalyse ergänzen die aktuellen Überlegungen zu viralen Grenzüberschreitungen, mit denen sie sich seit vielen Jahren befasst. La Madonna del Contagio ist Teil einer neuen Reihe, doch werden auch frühe Zeichnungen zur Ansteckungskraft von Sound und Text, Motive aus ihrer Zeit in Neapel und eine Reihe von Amalfikeramiken zu sehen sein.

Gregor Menke, Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie in den 90er Jahren und seit langem schon in Berlin ansässig, arbeitet an einem malerischen Werk, das sich schwer in Begriffe fassen lässt. Geprägt von entschiedener Individualität malerischer Avantgarde des 20. Jahrhunderts behauptet Menke einen malerischen Anspruch an Kunst, der in unserer diskursmächtigen Wirklichkeit kaum noch möglich erscheint. Raumgreifende Werke werden die Situation prägen, eine persönliche Anschauung als Erfahrung speziell werden lassen und mehr Fragen stellen als Antworten liefern.

 

Galerie Peter Tedden

Mutter-Ey-Straße 5
40213 Düsseldorf

 

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BOCHYNEK CALLING
PALOMA VARGA WEISZ — DIRK SKREBER

7.9. bis 1.10.2025

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 7. September 2025, 14 bis 18 Uhr

Die Ausstellungsreihe BOCHYNEK CALLING in der Galerie Tedden geht in ihre dritte Runde und erinnert daran, dass die Bochynek Galerie (damals ansässig in der Ackerstraße 99, D-Flingern) früher Wegbegleiter für erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler war.

Paloma Varga Weisz hatte dort im Jahre 1998 mit »Wilde Leute« ihre erste Einzelausstellung in einer Galerie überhaupt. Dieser gelungene Auftakt war der Anfang einer bemerkenswerten künstlerischen Karriere der Düsseldorfer Bildhauerin, die ihrer figurativen Formensprache aus den Anfängen treu geblieben ist. Dem Werk von Varga Weisz obliegt ein künstlerischer Reiz, der bis heute von einer eher klassischen Arbeitsweise, hoher konzeptueller Stringenz sowie handwerklicher Präzision geprägt ist. Ihr Beitrag für diese Ausstellung wird dies erneut zur Anschauung bringen.

Dirk Skreber war ebenfalls ein früher Begleiter der Bochynek Galerie seit 1997 und hat auch von hier aus wichtige Schritte für seine internationale Karriere unternommen. Für das jetzige »rendevouz des amis« kommen großformatige Bilder aus seinem Berliner Atelier in die Düsseldorfer Ausstellung, eines davon mit keramischen Elementen. Die Katastrophe geht in seinen Werken weiter wie eh und je. Ebenso brillant wie unverfroren bedient sich Skreber dafür am Bildrepertoire der Medien wie der Kunstgeschichte und navigiert rasant und in aller Schönheit am Rande des Abgrundes der Risikogesellschaft.

Galerie Peter Tedden

Mutter-Ey-Straße 5
40213 Düsseldorf

 

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